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Über mich

Die Begeisterung für die Kräuter, ihr Wesen und ihr Können scheint mir in die Wiege gelegt zu sein und begleitet mich seit frühester Kindheit. Von meinen Großeltern geweckt, reifte das Interesse an Wild- und Heilkräutern. Während ich mich erst auf eigene Faust mit dem Thema auseinander setzte und mich dabei durch viele Bücher las, konnte ich nach dem Studium der Sozialpädagogik mein Fachwissen im Zuge einer Ausbildung zur Phytotherapeutin in der Heilpflanzenschule Doris Grappendorf in Köddingen vertiefen. In der kräuter- und naturpädagogischen Arbeit ist mir wichtig, diese Begeisterung für die Kräuter und ihre Weisheit zu teilen und weiter zu geben. sowie das alte Wissen unserer Vorfahren zu bewahren.

Als Kräuterfrau arbeite ich nicht nur mit Wildkräutern und ihren Inhaltsstoffen. Wenn man die Kräuterkunde von ihrer Vergangenheit, den damit verbundenen Bräuchen und Geschichten löst und nur die chemische Zusammensetzung der Pflanze betrachtet, macht man sie nicht nur zu „reiner Stoffkunde“, sondern verliert auch die Verbundenheit zur Natur selbst, die uns so viel zu bieten und zu erzählen hat. Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, ein möglichst ganzheitliches Bild der wilden Wegbegleiter zu vermitteln, in dem auch das alte Wissen unserer Vorfahren, unbekannte Kräuternamen, Anekdoten, Märchen, Signaturen und regionales Brauchtum Platz haben. Mit Veranstaltungen zu Wildkräutern, altem Brauchtum, Märchen und Naturkunde versuche ich eine Brücke zwischen tradiertem Wissen und neuen modernen Errungeschaften und Erkenntnissen zu schlagen, um die Verbindung zur Erde zu schaffen.